Zuletzt aktualisiert am 8. Februar 2021

Flubromazepam ist eine lang anhaltende psychoaktive Substanz aus der Klasse der Benzodiazepine, die anxiolytische, sedierende, muskelentspannende, depressive und amnesische Wirkungen erzeugt und somit ein „Downer“ ist.

Diese Substanz wurde erstmals 1960 synthetisiert, wurde aber nie vermarktet und erhielt bis Ende 2012 keine weitere Aufmerksamkeit oder Studie. Es hat potenzielle Verwendung für die kurzfristige Behandlung von Angst, Schlaflosigkeit, akute Anfälle, und die Sedierung von Patienten im Krankenhaus. Allerdings wird es derzeit ausschließlich von Onlinehändlern verkauft, für den Einsatz als Freizeitdroge („Designerdroge“) verkauft und wurde nicht formell untersucht. Das bedeutet, dass alle Kommentare zu seiner Pharmakologie reine Spekulation sind, basierend auf den subjektiven Effekten, die es hervorruft und seiner strukturellen Ähnlichkeit zu Triazolam, Pyrazolam und anderen Benzodiazepinen.

Es ist erwähnenswert, dass das plötzliche Absetzen von Benzodiazepinen für Personen, die regelmäßig über einen längeren Zeitraum Benzodiazepine einnehmen, potenziell gefährlich oder lebensbedrohlich sein kann, was manchmal zu Krampfanfällen oder zum Tod führen kann. Es wird dringend empfohlen, die Dosis zu reduzieren, indem die tägliche Einnahmemenge über einen längeren Zeitraum schrittweise verringert wird, anstatt abrupt abzusetzen (Ausschleichen).

Die Halbwertszeit von Flubromazepam beträgt über 100 Stunden. Ein Nachweis im Urin ist noch 28 Tage nach der Einnahme möglich.

In Deutschland ist die Flubromazepam seit 2015 in der Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt.


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