Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2021

Nachfolgend ein Erfahrungsbericht, was passiert, wenn man verschiedene Drogen konsumiert und dann beschließt Schach zu spielen.

Also ich habe „Das Damengambit“ gesehen und beschlossen, mit Schach anzufangen. Ich spiele erst seit ein paar Monaten, also bedenkt, dass ich noch ein Anfänger bin.

Alkohol und Schach

Macht mich gleichgültig und es fällt mir schwer, an Strategien zu denken. Macht mich super aggressiv. Habe innerhalb der ersten 5 Minuten verloren

Kiffen und Schach

Macht mich super konzentriert und vertieft in das Spiel. Es ist schwer, sich nach 2 Zügen daran zu erinnern, was ich eigentlich vorhatte.

LSD und Schach

*spielt Bauer* „Wir sind alle Bauern in der Gesellschaft. Regierungen und Konzerne sind die Könige, die Bullshit vermeiden und uns Bauern opfern. Die Gesellschaft ist im Arsch. Rebelliert gegen das System.“

Adderall und Schach

Dieses Zeug ist extrem geil. Es ist wie Gras, außer dass man kein Kurzzeitgedächtnis hat. Funktioniert super bei normaler Dosierung; nimm zu viel und du wirst horny.

Xanax und Schach

In niedriger Dosis ist es überraschenderweise nicht schlecht. Weniger Angst macht dich offensiver. Man gewinnt entweder schnell die Oberhand oder stürzt in seinen Untergang nachdem man seinen Dame, Springer oder Türme verloren hat.

Ketamin und Schach

Habe ein bisschen zu viel genommen. Habe auf meine Figuren gestarrt, bis sie mich in ein Wurmloch gesaugt haben. Tbh ich hatte nicht die Absicht, nach dem Ket Schach zu spielen 😉

Salvia und Schach

Ich wusste von Anfang an, dass das nicht funktionieren würde. Ich hatte Recht. Ich wurde das Schachbrett.


Dieser Text ist eine 1:1 Übersetzung von „My experience playing chess on different drugs“ von randomtrip10 auf Reddit.

Wie sind eure Erfahrungen high Schach zu spielen? Kamt ihr schon einmal auf so einen Gedanken?

Ich spiele in letzter Zeit auch mehr Schach und würde sicher eines Tages auch gerne in Turnieren spielen.

Vielleicht nur nicht auf Drogen.

(Wenn ihr gegen mich spielen wollt, hier ist mein Chess.com-Profil.)

Was sind das für grüne Pillen, die Beth Harmon in „Das Damengambit zu sich nimmt?“

Die Pillen heißen in der Serie Xanzolam und gibt es nicht in Echt. Doch ihre Wirkung basiert auf Benzos wie Xanax oder Librium.

Beth beruhigen die Pillen, sie schärfen aber gleichzeitig ihren Verstand und helfen ihr sogar, das Spielbrett auf der Zimmerdecke zu visualisieren.

Es war früher nicht unüblich Kindern in Waisenhäusern Beruhigungsmittel zu geben (heutzutage bekommen Kinder in den USA Aufputschmittel wie Adderall).

Librium (Chlordiazepoxid) gilt als erstes Benzodiazepin überhaupt. Es wurde 1955 von Leo Sternbach synthetisiert, während er bei Hoffmann-La Roche an der Entwicklung von Beruhigungsmitteln arbeitete.

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